Sleeping Village Brewing – Astral Insight (Yellow Label)

Veröffentlicht: 09.01.2021
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Von: Dorian

Während ich im Spätsommer 2020 in Oslo unterwegs war, konnte ich natürlich keinen Bogen um die ordentliche Bier-Szene machen. Neben den großen Vertretern in den Regalen der staatlichen Alkoholshops wie Amundsen und Oslo Brewing gibt es aber auch viele kleinere Brauereien. Ein paar findest du in meinem Post zu dieser Reise.

 Sleeping Village Brewing ist eine kleine Brauerei aus Drammen, nahe Oslo. Gestartet sind die Jungs und Mädels 2017 und brauen seit dem verschiedenste Biere, meist hopfenbetont. Es gibt aber auch dunkle, malzige Vertreter. Das Etikettendesign hat einen sehr authentischen Stil, wie ich finde. Immer etwas älter (oder vintage), klare und dicke Linien. meisten mit einem Tier verbunden und durchaus morbide angehaucht. Auf ihrem Instagram Profil kannst du dir weitere Designs anschauen.

Kommen wir zum Inhalt der 0,44er Dose:
Sleeping Village Brewing gibt explizit an, dass es sich um die Variante Yellow Label handelt. Daher gehe ich mal davon aus, dass es noch weitere Varianten gab, gibt oder geben wird. Das Erscheinungsbild der Dose finde ich persönlich ziemlich cool – das Spiel mit tiefschwarz, gold-gelb und einem creme. Weiter unten findest du eine Nahaufnahme von der Dose. 😉
Im Glas macht sich ein sattes, blickdichtes Gelb breit, gekrönt von einem relativ schnell verschwindendem Schaum. Beim ersten Riechen erwischen einen gleich die starken fruchtigen Freuden nach Mango, Orange und Zitrus und etwas saftiger Melone. Die erste Idee von jeder Menge Hopfen riecht man aber auch. Die Hopfenbittere schlagt dann aber auf der Zunge vollends zu. Zu einem frischen und fruchtigen Antrunk gesellt sich hinten raus im Nachtrunk eine ordentliche Bittere. An dieser Stelle erinnert mich das Pale Ale eher an ein IPA.
Wichtig finde ich zu erwähnen, dass dieses Pale Ale „nur“ 4,7 %vol Alkohol beherbergt, was deutlich weniger ist, als die durchschnittlichen Pale Ales von deutschen Brauereien. Ich finde aber nicht, dass dem guten Ding es dadurch an irgendetwas fehlt. Ja, man könnte über einen etwas mauen Malzkörper sprechen, aber da gibt es ganz andere Fälle, die gar keinen Körper vorweisen können.

Leider ist auf der Dose kein Abfülldatum oder MHD zu finden, es soll aber da sein. Daher kann ich leider nichts zum Alter der Dose sagen. Gekauft habe ich es Mitte September und nun 3 Monate später getrunken. Keine Ahnung wie lange es schon im Laden stand. 🤷🏻‍♂️ Es kann also sehr gut sein, dass es frisch deutlich fruchtiger ist und dadurch die Hopfenbittere etwas mehr im Zaum gehalten wird.

Das ganze BlaBla gibt es auch nochmal in Kreuzen und bunten Icons auf dem Tastingbogen zu sehen.

Gesamteindruck: 3,5 von 5
Drinkability: 3 von 5

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Leider habe ich zu den verwendeten Hopfen- oder Malzsorten keine weiteren Informationen gefunden.

Woher der Name Sleeping Village Brewing kommt, habe ich leider nicht herausgefunden. Das Logo finde ich jedenfalls sehr passend zu dem Namen. 😅 Das kleine aufflammende Holzhaus hat für mich auch etwas skandinavisches, auch wenn es sehr klischeehaft ist.

In Deutschland habe ich die Dosen seitdem nicht gesehen. Falls du sie irgendwo mal siehst, schreib mir gern hier oder via Instagram. 🙃

Wie jede meiner Bewertungen basiert diese auf keiner sensorischen Ausbildung. Es ist meine subjektive Meinung.
Das Bier habe ich mir auch selbst gekauft und ich bekomme für diesen Beitrag und etwaige Verlinkungen kein Geld.
#offenheitundtransparenz

Da ich auch nur dazulernen kann, freue ich mich über jede konstruktive Kritik.

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