Schwarze Rose – Royal Rumble

Veröffentlicht: 24.01.2021
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Von: Dorian

Dieses Mal kommt die Dose aus Mainz von den Jungs Schwarze Rose Craft Beer. Die vier Hobbybrauer haben den Schritt ins Kommerzielle 2019 gewagt. Von bis heute verwendeten 20 und 50 Liter Hobbybrauanlagen ging es zu Kühn Kunz Rose, bei denen die Jungs brauen und abfüllen. Schwarze Rose steht nicht für einfache und schlichte Sachen, viel eher strotzen die Dosen (vorher Flaschen) vor Aromen und kreativen Rezeptideen.
Sie haben sich selbst, laut Website, den Stilen IPA, Stout und Sauer verschrieben. Wobei ich mir sehr gut vorstellen kann, dass da noch einiges mehr kommen wird. 🧙‍♂️🔮

Im November 2020 war das Royal Rumble Teil der digitalen Maisel & Friends Verkostung „Hobbybrauer„. Auf diese Weise konnte ich eine Dose ergattern.

Kommen wir zum Inhalt der royalen 0,44er Dose:
Auf den ersten Blick wirkt das Design der Dose ziemlich wild. Ich finde es aber gerade deshalb so spannend, dass weder das Logo noch der Name untergehen – wirklich gut in Szene gesetzt. 🙌🏻
Bereits beim Einschenken macht sich der von tropischen Früchten geschwängerte Geruch bereit. Aber kurz noch zur Optik im Glas. Es fließt ein trübes, sattes Orange über die Dosenkante, das einen cremigen weißen Schaum oben auf bildet. Als richtig hazy würde ich es noch nicht bezeichnen, dafür ist es mir noch einen Ticken zu klar (da gibt es ganz andere Acrylfarben von Bieren 😅).
Kommen wir zu dem bereits erwähnten olfaktorischen Spiel im Riechkolben. Ein wahres Feuerwerk der der tropischen Früchte. Für mich kommen bereits hier reife Mango, Zitrus und Orange durch (die Klassiker). Hier gibt es keine Anzeichen auf die 8 %vol Alkohol oder eine Bittere oder Ähnliches.
Ergießt sich dieser Fruchtcocktail für Erwachsene nun über die Zunge besticht das samtig weiche Mundgefühl – es schmiegt sich quasi an. Der gesamte Mundraum wird mit Fruchtsaft überschwemmt, der lange verweilen mag. Der einzige Punkte, an dem man es von einem Fruchtsaft unterscheiden kann, ist die Herbe im Gegensatz zu einer puren Süße. Der Alkohol ist jedenfalls irgendwie in den Untiefen versteckt.

Ob es diesen Sud nochmal geben wird? Keine Ahnung. 🤷🏻‍♂️ Wir werden es sehen. Manche werden neu aufgelegt. Einen riesigen Vergleich zu anderen Bieren von den Jungs habe ich bisher nicht – dies ist für mich das erste von Schwarze Rose. Für mich ist aber klar, dass es nicht das letzte gewesen sein wird. 

Das ganze BlaBla gibt es auch nochmal in Kreuzen und bunten Icons auf dem Tastingbogen zu sehen.

Gesamteindruck: 4 von 5
Drinkability: 4 von 5

Kommen wir zu den von den Jungs verwendeten Hopfensorten:
Citra, Amarillo, Motueka

T

Wie jede meiner Bewertungen basiert diese auf keiner sensorischen Ausbildung. Es ist meine subjektive Meinung.
Das Bier habe ich mir auch selbst gekauft und ich bekomme für diesen Beitrag und etwaige Verlinkungen kein Geld.
#offenheitundtransparenz

Da ich auch nur dazulernen kann, freue ich mich über jede konstruktive Kritik.

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